
Mitochondriale Medizin - Medizin des 21. Jahrhunderts
In unregelmäßiger Folge finden Sie hier Abhandlungen verschiedener Autoren zum Thema Mitochondriale Medizin.Weitere Infos auch unter www.ganzimmun.de
Mitochondriale Medizin – eine längst fällige Richtungskorrektur in der Medizin
Von Jürgen Aschoff, Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Katernberger Strasse 76, 42115 Wuppertal
Hier sehen Sie den ganzen Text:
Kurze Zusammenfassung:
- Mitochondrien sind die wahren Herrscher im Körper bzw. den Zellen.
- Mitochondrien beeinflussen die Körperabwehr durch NO-Gasproduktion.
- NO-Gas ist zur Regulation der Blutgefäße unbedingt notwendig.
- Mitochondrien sind gerade für den Leistungssport die wichtigste Instanz.
- Bei Patienten mit Schlappheit und Müdigkeit sind die Mitochondrien zu berücksichtigen.
Circa 50 Stoffe sind bereits bekannt, die die Mitochondrien unbedingt benötigen.
Mitochondrien steuern auch die Proteinbiosynthese (Eiweißherstellung der Zellen)
www.idw-online.de/pages/de/news10608 (Grundlegender Prozeß des Lebens entdeckt, Thilo Körkel, Uni Marburg)
Nitrosativer oder Nitro-Stress
„Aggressive Stickstoff-Sauerstoff-Verbindungen wie Stickoxid und Peroxinitrit als Auslöser von Leistungsdefiziten, degenerativen Prozessen und Multiorganbeschwerden“ - Forschungsansatz von Dr. Bodo Kuklinski.
Nitrosativer Stress wirkt auf verschiedene Proteine des Körpers und kann Signalübertragungswege beeinflussen. Da das Stickoxid-Radikal kleiner ist als das Sauerstoff-Radikal, kann es sich weiter und schneller verbreiten und dadurch vermehrt Schaden anrichten. Bekannt ist, dass bei Entzündungsreaktionen NO (= Stickoxid) in großen Mengen lokal synthetisiert wird.
Weltweite Aufmerksamkeit erregte Pall mit einem neuen Krankheitsmodell, in das sich Kuklinskis Beobachtungen gut einfügen. Die zentrale Rolle spielt in diesem Modell ein "biochemischer Teufelskreis", den Pall Stickoxid-Peroxinitrit-Zyklus (NO/ONOO-Zyklus) nennt und der durch bestimmte "Stressoren" ausgelöst werden kann. Diese entsprechen in etwa den oben erwähnten Ursachen für eine erhöhte NO-Synthese, wobei Pall physische Traumata allgemein (nicht nur die HWS betreffend) als relevant betrachtet und unter den Chemikalienbelastungen Pestizide und organische Lösungsmittel explizit nennt. Der NO/ONOO-Zyklus führt nach Pall zu chronischen Erkrankungen.
Als Link hier mein Artikel in der ZfN
http://www.kpu-berlin.de/de/index.html
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